MedTech verdient 7 von 10 Franken im Export

Heute hat Swiss Medtech eine eigene Nein-Kampagne zur Kündigungsinitiative lanciert. Bei einem Ja zur Vorlage wäre der wirtschaftliche Schaden für die stark exportorientierte Medizintechnikbranche enorm.  

Bereits im Juni hatte Swiss Medtech offiziell die Nein-Parole zur Kündigungsinitiative beschlossen. Nun engagiert sich der Branchenverband der Schweizer Medizintechnik mit einer eigenen, Medtech-spezifischen NEIN-Kampagne im Abstimmungskampf. Mit der Text-Kampagne soll ein Beitrag zur deutlichen Ablehnung an der Urne am 27. September geleistet werden.

«Wirtschaftlicher Schaden wäre enorm»

Für die Schweizer Medizintechnikbranche hätte eine Annahme der Kündigungsinitiative schwerwiegende Folgen. Denn sie gefährdet den bilateralen Weg der Schweiz mit der EU und damit die Beziehung zur wichtigsten Handelspartnerin der Branche. Dadurch setzt sie auch die Attraktivität der Schweiz als Medizintechnikstandort fahrlässig aufs Spiel. «Der wirtschaftliche Schaden für die Branche und ihre Beschäftigten wäre bei einer Annahme der Initiative enorm», ist sich Beat Vonlanthen, Präsident Swiss Medtech, sicher.

Arbeitsplätze in der Medizintechnikindustrie sind gefährdet

Auch Peter Biedermann, Geschäftsleiter Swiss Medtech, sieht nichts Gutes in der Kündigungsinitiative. Für ihn ist klar: «Für die Schweizer Medizintechnikindustrie ist die EU als Absatzmarkt wichtiger als die USA, China und Japan zusammen. Jeder dritte Arbeitsplatz in der Schweizer Medizintechnikindustrie hängt unmittelbar von Aufträgen aus der EU ab». Eine Annahme der Kündigungsinitiative würde also nebst grossen wirtschaftlichen Einbussen auch Arbeitsplätze in der Schweiz direkt gefährden.

Europa ist wichtigster Handelspartner der Schweizer Medizinaltechnik
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Kampagne gegen die Kündigungsinitiative
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